Vor einem Jahr veröffentlichte Microsoft mit “Kinect” eine Hardware-Neuerung über die, nach Wünschen des Konzerns, in Bälde Konsolen und PCs jedweder Art allein über Körperbewegungen des Benutzers gesteuert werden sollen. Mittels Farb- und Tiefensensor-Kamera’s, sowie 3D-Mikrofon und entsprechender Software ist das System in der Lage zu erkennen wer was tut und viel wichtiger: was er/sie damit bezweckt. Dies scheint auch halbwegs gut zu funktionieren, die Resonanzen im Web sind durchaus positiv.
Nun, die Konkurrenz (abgesehen von Asus) verschläft diesen Trend gerade. Somit werden die Standards einmal mehr vom Branchenriesen Microsoft gesetzt. Dieser wiederum legt noch einen drauf und möchte die User mittels KinectFusion direkt ins laufende Programm integrieren. Zudem hat sich MS via Patentantrag im März 2010 zum Ziel gesetzt, Kinect nicht nur zur Entgegennahme von Steuerbefehlen, sondern auch zur Durchsetzung von bspw. Altersfreigaben zu nutzen. Die 3D-Tiefenkamera soll Kopf, Schulter, Oberkörper und Körpergröße messen, die Software ermittelt an Hand dieser Daten im Anschluss das “wahrscheinliche Alter”. Daraufhin lassen sich Spiele dann spielen oder eben nicht, je nachdem wie durchschnittlich man in das biometrische Schema seiner Altersklasse passt. Das geht soweit, dass die Konsole den angezeigten Content wechseln soll, wenn eine Person (deren Körpermaße nicht ins vorgegebene Altersspektrum passen) den Raum betritt.
Wieviel Unfug man mit einer solchen Technologie anstellen kann muss man nicht gesondert erörtern. Interessant ist deshalb auch, dass Microsoft 200 Unternehmen konsultierte um Anwendungsmöglichkeiten in verschiedensten Industriezweigen zu finden und das Produkt so auch außerhalb der Wohnzimmer dieser Welt zu platzieren. Anfang 2012 soll das kommerzielle SDK publiziert werden, für die Jahresmitte werden zahlreiche Applikationen prognostiziert.
Quellen:
http://heise.de/-1353195
http://dvice.com/archives/2011/10/kinects-adult-c.php
http://11tech.wordpress.com/2011/11/01/kinect-die-spielzeit-ist-vorbei

Vor einem Jahr veröffentlichte Microsoft mit “Kinect” eine Hardware-Neuerung über die, nach Wünschen des Konzerns, in Bälde Konsolen und PCs jedweder Art allein über Körperbewegungen des Benutzers gesteuert werden sollen. Mittels Farb- und Tiefensensor-Kamera’s, sowie 3D-Mikrofon und entsprechender Software ist das System in der Lage zu erkennen wer was tut und viel wichtiger: was er/sie damit bezweckt. Dies scheint auch halbwegs gut zu funktionieren, die Resonanzen im Web sind durchaus positiv.

Nun, die Konkurrenz (abgesehen von Asus) verschläft diesen Trend gerade. Somit werden die Standards einmal mehr vom Branchenriesen Microsoft gesetzt. Dieser wiederum legt noch einen drauf und möchte die User mittels KinectFusion direkt ins laufende Programm integrieren. Zudem hat sich MS via Patentantrag im März 2010 zum Ziel gesetzt, Kinect nicht nur zur Entgegennahme von Steuerbefehlen, sondern auch zur Durchsetzung von bspw. Altersfreigaben zu nutzen. Die 3D-Tiefenkamera soll Kopf, Schulter, Oberkörper und Körpergröße messen, die Software ermittelt an Hand dieser Daten im Anschluss das “wahrscheinliche Alter”. Daraufhin lassen sich Spiele dann spielen oder eben nicht, je nachdem wie durchschnittlich man in das biometrische Schema seiner Altersklasse passt. Das geht soweit, dass die Konsole den angezeigten Content wechseln soll, wenn eine Person (deren Körpermaße nicht ins vorgegebene Altersspektrum passen) den Raum betritt.

Wieviel Unfug man mit einer solchen Technologie anstellen kann muss man nicht gesondert erörtern. Interessant ist deshalb auch, dass Microsoft 200 Unternehmen konsultierte um Anwendungsmöglichkeiten in verschiedensten Industriezweigen zu finden und das Produkt so auch außerhalb der Wohnzimmer dieser Welt zu platzieren. Anfang 2012 soll das kommerzielle SDK publiziert werden, für die Jahresmitte werden zahlreiche Applikationen prognostiziert.

Quellen:

Den Namen “Urthecast” trägt ein Projekt, welches sowohl technisch als auch wissenschaftlich höchst interessant anmutet, indes jedoch auch Unbehagen weckt. Darauf aufmerksam gemacht hat mich ein Beitrag bei Dr. Dish TV, in dem es hieß für Mitte 2012 sei es geplant, am russischen Modul der International Space Station zwei Kamera’s zu montieren, welche “in Echtzeit” HD-Videomaterial von der Erde an die Erde streamen.
Perspektivisch abgedeckt wird wohl die geografische Breite von 52 Grad Nord bis 52 Grad Süd (also in etwa von Bielefeld bis Feuerland), mit einer Auflösung bis zu 5 Metern (Cam1) bzw. 100 Zentimetern (Cam2). Der Dienst wird künftig deutlich aktuelleres Bildmaterial im Web bereitstellen als von Google Earth & Co bekannt, da die Erde 16 mal am Tag von der ISS (mit 26.000 km/h) umrundet wird. Die Aufzeichnungen werden chronologisch gespeichert und erlauben so bislang nicht vorhandene Einblicke in die Oberflächenentwicklung unseres Planeten und seiner Bewohner. Zudem soll es dem User ermöglicht sein in den Videos zu “browsen”. Die Kosten belaufen sich auf round about 10 Millionen kanadische Dollar (ca. 7 Mio Euro).
Der Name “Urthecast” setzt sich übrigens aus “Earth” und “You are the cast” zusammen. Und genau hier wirds auch spannend. Parallelen zur Truman Show und Staatsfeind Nr. 1 tun sich auf. Was mich nachdenklich stimmt ist die Tatsache, dass dieser shizzle bereits 2012 default und für jedermann zugänglich sein wird. “Ich hab den Bus verpasst” sollte man demnach nur noch mit Bedacht vermelden. Und außerdem können wir davon ausgehen, dass den Geheimdiensten dieser Welt eine solche Technologie bereits seit einigen Jahren verfügbar sein dürfte. Mit dieser Erkenntnis noch einmal auf die Kriegsschauplätze der letzten 10 Jahren geblickt und mit den Entscheidungen führender Politiker und Militärs korreliert…

Den Namen “Urthecast” trägt ein Projekt, welches sowohl technisch als auch wissenschaftlich höchst interessant anmutet, indes jedoch auch Unbehagen weckt. Darauf aufmerksam gemacht hat mich ein Beitrag bei Dr. Dish TV, in dem es hieß für Mitte 2012 sei es geplant, am russischen Modul der International Space Station zwei Kamera’s zu montieren, welche “in Echtzeit” HD-Videomaterial von der Erde an die Erde streamen.

Perspektivisch abgedeckt wird wohl die geografische Breite von 52 Grad Nord bis 52 Grad Süd (also in etwa von Bielefeld bis Feuerland), mit einer Auflösung bis zu 5 Metern (Cam1) bzw. 100 Zentimetern (Cam2). Der Dienst wird künftig deutlich aktuelleres Bildmaterial im Web bereitstellen als von Google Earth & Co bekannt, da die Erde 16 mal am Tag von der ISS (mit 26.000 km/h) umrundet wird. Die Aufzeichnungen werden chronologisch gespeichert und erlauben so bislang nicht vorhandene Einblicke in die Oberflächenentwicklung unseres Planeten und seiner Bewohner. Zudem soll es dem User ermöglicht sein in den Videos zu “browsen”. Die Kosten belaufen sich auf round about 10 Millionen kanadische Dollar (ca. 7 Mio Euro).

Der Name “Urthecast” setzt sich übrigens aus “Earth” und “You are the cast” zusammen. Und genau hier wirds auch spannend. Parallelen zur Truman Show und Staatsfeind Nr. 1 tun sich auf. Was mich nachdenklich stimmt ist die Tatsache, dass dieser shizzle bereits 2012 default und für jedermann zugänglich sein wird. “Ich hab den Bus verpasst” sollte man demnach nur noch mit Bedacht vermelden. Und außerdem können wir davon ausgehen, dass den Geheimdiensten dieser Welt eine solche Technologie bereits seit einigen Jahren verfügbar sein dürfte. Mit dieser Erkenntnis noch einmal auf die Kriegsschauplätze der letzten 10 Jahren geblickt und mit den Entscheidungen führender Politiker und Militärs korreliert…

Die Überwachung des eigenen Volkes, also jener Menschen von denen man hierzulande nicht nur bezahlt wird, sondern auch nach demokratischen Maßgaben die Legitimation erhielt für Recht, Ordnung und Allgemeinwohl zu sorgen, nimmt eine immer bedeutsamere Rolle im alltäglichen Leben ein. Um die einst erteilten Machtbefugnisse über die reguläre Legislaturperiode hinaus zu sichern, müssen potentielle Gegner frühzeitig ermittelt und gesellschaftlichem Druck ausgesetzt werden können. Diffamation eben jener ist ein wichtiges Instrument um dieses Ziel zu erreichen. Dies bedingt intime Details über jedweden in Erfahrung zu bringen, der einmal der Verwirklichung der eigenen Interessen gefährlich werden könnte. Hierfür werden permanent neue Technologien entwickelt um mit immer perfideren Methoden potentielle Feinde des Regimes frühzeitig erkennen und bekämpfen zu können. Ein Nebeneffekt ist das Abfallprodukt der Überwachung eventuell illegaler Handlungen, Aufbau umfangreicher Monitoring-Infrastrukturen und der damit verbundenen theoretischen Steigerung der Aufklärungsrate von Verstößen gegen die geltende Rechtsordnung, was zu ausufernden, wenngleich auch subtilen, Propagandazwecken genutzt wird. Verletzungen der Grundrechte werden billigenden in Kauf genommen, denn wo gehobelt wird fallen Späne. Wer will schon gegen KiPo-Bekämpfer aufbegehren? Oder findest Du KiPo etwa gut? Bist Du etwa Terrorist? Alexander Lehmann antwortet:

Auf Grund aktuell gegebener Anlässe habe ich mich dazu entschlossen einen Blog in Leben zu rufen, der sich speziell dem Oberbegriff „Informationserhebung“ widmen wird. cr0wdctrl soll künftig Technologien, Methoden und Tatsachen dokumentieren, die von Max Mustermann bislang vorwiegend dem Science-Fiction-Genre zugeordnet, im Blockbuster „Staatsfeind Nr. 1“ noch belächelt, doch längst Realität geworden sind.